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ISH – Das Cyber-Abwehrzentrum

Podcast #89 vom 28.05.2021

Vor drei Jahren hat der Münchner Flughafen beim Thema IT-Sicherheit ein neues Kapitel aufgeschlagen. Damals ging der „Information Security Hub“ (ISH) in Betrieb – ein neues Kompetenzzentrum gegen Cyber-Kriminalität, in dem sich Bedrohungen aller Art simulieren lassen. Es ist das wohl größte und innovativste Cyber-Abwehrzentrum in Deutschland. Es war ein Projekt, für das man eine mehrjährige Bauzeit veranschlagt hatte. Nur: diese Zeit hatte man nicht. Es sollte aus politischen Gründen in wenigen Monaten betriebsbereit sein. Ein Fall für Frank Triebler und sein Team. Ich habe mit Frank Triebler im „Interview der Woche“ darüber gesprochen, was man tun muss, um eine mehrjährige Bauzeit auf wenige Monate zu verkürzen.

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Wichtige Kernaussagen

  • Auf den ersten Blick sieht es in der ehemaligen Postverteilhalle am Flughafen aus wie in einem Vergnügungspark für Erwachsene: hier ein Amphitheater mit Riesenleinwand, daneben eine abgeschnittene Tower-Kanzel, gegenüber ein Glaskasten mit bekritzelten Scheiben, dazwischen gemütliche Gastronomie. Tatsächlich geht es aber nicht um Freizeitspaß. Das brandneue Information Security Hub (ISH) ist eine ultramoderne Test- und Übungsumgebung für Spezialisten in der Cyber-Abwehr.
  • Das Projekt bestand aus verschiedenen Clustern – einem Bauprojekt, einem Software-Projekt und der Konzeptionierung des Projekts – alles in allem ein Großprojekt, das von Anfang an unter einem großen Zeitdruck stand. Weniger als 6 Monate standen dem Projektteam zur Verfügung, um rechtzeitig vor der Münchner Sicherheitskonferenz das größte Cyber-Abwehrzentrum Europas auf  die Beine zu stellen.
  • Geht nicht, gibt’s nicht! – So könnte das Motto von Frank Triebler lauten. Er legt in seinem Kopf einen Schalter um und sagt: „Jetzt erst recht!“ – zusammen mit seinem Team versucht er, das Unmögliche möglich zu machen. Am Ende sind es einige wenige Erfolgsfaktoren, die dazu führen, dass er schafft, was niemand für möglich gehalten hätte.
  • Frank und sein Team gehen neue Wege. Sie setzen auf Vorgehensweisen, Konzepte und Technologien, die Ihnen helfen, Zeit zu sparen und die für das Vorhaben notwendige Geschwindigkeit zu erreichen.
  • Besonders stolz ist Frank Triebler auf sein damaliges Team. Es sind letztlich Kleinigkeiten, die dazu führten, dass aus einem zusammengewürfelten Haufen ein echtes High Performance Team wurde. Vor allem die Ansprache von Frank Triebler hat dazu geführt, dass alle an einem Strang zogen und das Unmögliche möglich machten.

Zur Person

Frank Triebler ist erfahrener Projektleiter in den Bereichen Bau und Telekommunikation. Er begann seine berufliche Laufbahn als Kommunikationstechniker. Später leitete er anspruchsvolle Projekte an den Flughäfen Hamburg und München. Im Februar 2010 gründete er die HMPG. Seine langjährige Erfahrung als Projektleiter am Münchner Flughafen gipfelte zuletzt in einigen spektakulären Großprojekten … Die HMPG ist kein klassisches Beratungsunternehmen – es sieht sich vielmehr als operativer Partner ihrer Kunden und Auftraggeber. Die HMPG hat den Anspruch, ihren Kunden im Projektverlauf Mehrwerte zu schaffen, die auch lange nach Projektabschluss noch wirksam bleiben. Gemeinsam mit dem Kunden werden in laufenden Projekten Strukturen erarbeitet, die sich einfach auf neue Vorhaben übertragen lassen.

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